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Brain Force operatives Geschäft


14.11.2001
Ad hoc

Die Brain Force Software AG (WKN 919331) berichtet in einer aktuellen Ad hoc:

Trotz des deutlichen Abschwungs der Wirtschaft konnte das operative Geschäft in fast allen Landesgesellschaften zulegen. Nur in der Schweiz ist ein Umsatzrückgang zu verzeichnen, der großteils auf die Schließung der 1gravity AG zurückzuführen ist.


Die bisher kontinuierlich gute Entwicklung des EBITDA wurde durch einmalige Sonderbelastungen getrübt. Konkurse und Ausgleichsverfahren namhafter Kunden führten zu Forderungsabschreibungen in der Höhe von Euro 709 Tsd.

Als prompte Reaktion auf die schwierigen Rahmenbedingungen wurden entsprechende Änderungen vorgenommen. Günter Pridt, seit 9/2001 im Vorstand, reorganisiert das operative Geschäft mit Konzentration auf "Added Value Services" und besetzt die strategisch wichtigen Positionen im Top Management mit international erfahrenen Führungskräften neu. Die Kosten der Reorganisation belasten das EBITDA mit Euro 446 Tsd. Ohne diese außerordentlichen Belastungen von insgesamt Euro 1,15 Mio hätte das EBITDA Euro 3,5 Mio betragen und den Vorjahreswert um 7,2% übertroffen. Da die Prognosen für die Entwicklung der Weltwirtschaft auch mittelfristig einen Rückgang erwarten lassen, wurden die seit Börsengang zugekauften Unternehmen neu bewertet und vorsorglich Abschreibungen von Euro 9,05 Mio vorgenommen.

Um den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen auch in unserer Produktstrategie Rechnung zu tragen, werden wir in 2002 nur eine Produktlinie international einführen. Der Loadbalancer B-100, in Pilotprojekten bereits erfolgreich eingesetzt, wird im Januar für den Vertrieb freigegeben. Die anderen, bisher weniger erfolgreichen Produktlinien werden sofort gestoppt. Dadurch werden Abschreibungen von aktivierten Eigenleistungen von Euro 647 Tsd notwendig. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag Euro 12,7 Mio.

Die außerordentlichen Abschreibungen machen die bisherige Planung für das Ergebnis 2001 hinfällig. Diese einmaligen Belastungen haben zum größten Teil keine Auswirkungen auf die Liquidität. Sie betragen in Summe Euro 10,85 Mio und führen zu einem negativen EBIT von Euro 9,2 Mio. In Zukunft wird das EBIT aber nur mehr in sehr geringem Maße durch die Abschreibung von Firmenwerten und aktivierten Eigenleistungen geschmälert. Wir erwarten daher schon für das nächste Quartal wieder ein deutlich positives Ergebnis.




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